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Etwas Persönliches bewahren

Besondere Erinnerungsformen in Münster.

Ein Foto, ein vertrauter Gegenstand oder ein Schmuckstück kann Erinnerungen an einen verstorbenen Menschen lebendig halten. Manche Angehörige wünschen sich etwas, das sie bei sich tragen können. Andere suchen einen sichtbaren Erinnerungsort zu Hause oder am Grab. Wir besprechen mit Ihnen, welche Möglichkeiten Sie ansprechen und was dafür vorbereitet werden muss. Sie entscheiden selbst, ob und in welcher Form Sie ein Erinnerungsstück wünschen.

Eine unverwechselbare Spur bewahren

Erinnerungsschmuck mit Fingerabdruck

Der Fingerabdruck eines Menschen ist einzigartig. Seine Linien können als Vorlage für ein persönliches Schmuckstück dienen – beispielsweise für einen Anhänger, den Sie im Alltag tragen. Für diese Erinnerungsform muss ein geeigneter Abdruck vorliegen oder rechtzeitig genommen werden. Sprechen Sie uns deshalb möglichst früh darauf an. Wir klären mit Ihnen die Möglichkeiten der Abnahme und Anfertigung sowie die verfügbaren Materialien und Formen. Eine Gravur mit Namen, Datum oder persönlichen Worten kann das Schmuckstück ergänzen.

Ein bleibendes Zeichen der Verbundenheit

Ein Erinnerungsdiamant

Bei einem Erinnerungsdiamanten wird mithilfe eines spezialisierten Anbieters ein Diamant unter Verwendung von Kohlenstoff aus Haaren oder Kremationsasche gefertigt. Er kann anschließend als Schmuckstück gefasst oder einzeln aufbewahrt werden. Diese Erinnerungsform erfordert eine frühzeitige Abstimmung. Materialbedarf, Herstellung, Kosten und Zeitrahmen unterscheiden sich je nach Anbieter. Auch die rechtlichen Voraussetzungen müssen im konkreten Fall geklärt werden. Wir beraten Sie zu den angebotenen Möglichkeiten und begleiten die notwendigen Absprachen. Ein Erinnerungsdiamant ersetzt dabei nicht die Organisation der eigentlichen Bestattung.

Die Möglichkeiten sorgfältig besprechen

Am-Urn-Let und kleine Erinnerungsgefäße

Als Am-Urn-Let werden Schmuckanhänger angeboten, die für die Aufnahme einer kleinen Menge Kremationsasche vorgesehen sind. Auch kleine Erinnerungsgefäße gehören zu diesen Angeboten. Ob eine solche Erinnerungsform möglich ist, hängt jedoch von den geltenden rechtlichen Bestimmungen ab. Eine Aufbewahrung von Totenasche zu Hause oder in einem Schmuckstück ist nicht überall zulässig und kann nicht pauschal zugesagt werden. Wenn Sie sich dafür interessieren, sprechen Sie mit uns vor der Einäscherung. Zunächst klären wir die Voraussetzungen und mögliche Alternativen, beispielsweise ein Schmuckstück mit Fingerabdruck oder persönlicher Gravur.

Den Erinnerungsort von Anfang an kennzeichnen

Ein Grabkreuz mit Namen und Lebensdaten

Bis ein dauerhaftes Grabmal ausgewählt und aufgestellt ist, kann ein Grabkreuz die Grabstelle kennzeichnen. Es gibt Angehörigen einen sichtbaren Bezugspunkt für Besuche und macht den Ort der Beisetzung erkennbar. Wir besprechen mit Ihnen die Auswahl und eine mögliche Beschriftung mit Namen und Lebensdaten. Welche Ausführung aufgestellt werden darf, richtet sich nach den Vorgaben des jeweiligen Friedhofs. Wenn Sie ein anderes vorläufiges Grabzeichen wünschen, können Sie uns auch darauf ansprechen.

Auch im digitalen Gedenkportal

Erinnerungen gemeinsam festhalten

Nicht alle Angehörigen und Freunde wohnen in der Nähe. Ein digitales Gedenkportal kann einen gemeinsamen Ort der Erinnerung schaffen, der unabhängig von Entfernung erreichbar ist. Über unser Gedenkportal gelangen Sie zu den dort veröffentlichten Gedenkseiten. Welche Inhalte und Möglichkeiten für einen konkreten Trauerfall zur Verfügung stehen, besprechen wir persönlich mit Ihnen.

Wir klären, was möglich ist

Ihre Wünsche verdienen ein Gespräch

Ob Schmuckstück, Erinnerungsdiamant oder ein Zeichen am Grab: Sie müssen sich nicht allein anhand von Bildern entscheiden. Wir erläutern Ihnen die Möglichkeiten, den Aufwand und die Kosten. Bei Formen, die besondere Vorbereitungen erfordern, ist ein frühzeitiges Gespräch wichtig.

Was Sie vor einer Entscheidung wissen sollten

Häufige Fragen zu Erinnerungsformen

Wann sollte ich meinen Wunsch nach einem Erinnerungsstück ansprechen?

Möglichst früh. Für Fingerabdrücke oder Haarentnahmen können Vorbereitungen vor der Bestattung erforderlich sein. Sie müssen sich noch nicht endgültig entscheiden, um zunächst die Möglichkeiten zu klären.

Nein. Ein Schmuckstück kann beispielsweise einen Fingerabdruck, eine Gravur oder ein persönliches Symbol tragen. Dafür ist keine Kremationsasche erforderlich.

Das lässt sich nicht allgemein zusagen. Es gelten rechtliche Vorgaben zum Umgang mit Totenasche, die vorab geprüft werden müssen. Wir besprechen mit Ihnen, ob die gewünschte Form möglich ist und welche Alternativen bestehen.

Es gibt spezialisierte Anbieter, die Haare als Ausgangsmaterial verwenden. Welche Menge und Beschaffenheit benötigt werden, hängt vom jeweiligen Herstellungsverfahren ab und muss vorab abgestimmt werden.

Die Kosten hängen von der Erinnerungsform, dem Material, der Gestaltung und dem Herstellungsaufwand ab. Vor einer Beauftragung werden die verfügbaren Ausführungen und die damit verbundenen Kosten besprochen.

Nein. Einige Vorbereitungen können allerdings nur zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgen. Sprechen Sie Ihren möglichen Wunsch frühzeitig an, damit geklärt werden kann, welche Entscheidungen noch Zeit haben.